JSG Neckar Kocher - NSU, Oedheim, Degmarn

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wJA: JBLH Quali - Sensation knapp verpasst
wJA: JBLH Quali - Sensation knapp verpasstDie Sensation knapp verpasst
Nach 5 Spieltagen, 13 Qualifikationsspielen und 520 Spielminuten schlichen die Mädels der JSG Neckar Kocher am Ende enttäuscht vom Feld. Gerade hatten sie das letzte und entscheidende Spiel um den Einzug in die höchste deutsche Spielklasse verloren. Zuvor blieb man bei 3 Qualifikationsturnieren ohne einen einzigen Punktverlust. Am Samstag musste man dann nach einem Sieg gegen die HCD Gröbenzell den ersten Punktverlust hinnehmen als man gegen die Kurpfalzbären des TSG Ketsch nach einer 5-Tore-Führung doch noch das 19:19 hinnehmen musste. Trotzdem wurde das Team um Tobias Gärttner Gruppensieger und spielte dann sonntags gegen den Sieger der Gruppe 2 – den SV Allensbach.
Das nähere Umfeld des Teams wusste: Das wird ganz schwierig den der SVA ist mit einer mehr als voll besetzten Bank angereist und hatte am Vortag 2 souveräne Siege eingefahren. Bei der JSG dagegen musste man auf Lena Fischer, Lena Halupka und Karolin Lüllwitz verzichten, die allesamt sonntags auf Klassenfahrt fuhren. Das machte es dem JSG-Team nicht eben einfacher. Trotzdem stellten sich die Mädels der Aufgabe und lösten das in der ersten Halbzeit auch bravourös. Gestützt auf die wiederum hervorragend aufgelegte Jana Brausch verrichtete die 6:0 Deckung gute Arbeit und lies nur 8 Tore zu. Im Angriff sah man sich mit einer offensiven und aggressiven 3-2-1 Deckung konfrontiert. Doch durch gute Bewegung und klasse 1:1 Situationen konnte die JSG mit dem SV Allensbach auf Augenhöhe agieren. 8:8 zur Pause.
Nach der Pause kamen dann mehrere Faktoren zusammen. Die Deckung arbeitete zwar immer noch gut – im Angriff konnten sich die JSG-Mädels aber nicht mehr so gut in Szene setzen. Das Fehlen der Studienreisenden machte sich jetzt bemerkbar – die Beine wurden müder – die Konzentration lies ein wenig nach. Dazu erkannten die beiden Schiris in einigen Situationen nicht auf Foul – und ermöglichten es so dem SVA seine schnelle erste Welle ins Rollen zu bringen. So ging es in wenigen Minuten von 9:10 auf ein vorentscheidendes 9:14. Mit einer Auszeit und einer offenen Manndeckung versuchte Coach Tobias dagegenzuhalten. Doch die Mädels des SVA waren flink und geschickt genug. Beim 10:16 war das Spiel gelaufen. Endstand dann 11:17.
Freude auf der einen – Tränen der Enttäuschung auf der anderen Seite.
Die Mädels haben nach der harten Saison mit Doppelbelastung (Frauen und A-Jugend) in der Qualifikation unglaubliches geleistet und können richtig stolz darauf sein. Wir gehen als drittbeste Mannschaft aus Bayern und Baden-Württemberg aus dem Quali-Marathon hervor. Das gesamte Umfeld hat super unterstützt und jeder, ob auf dem Feld, neben dem Feld oder auf der Tribüne hat seinen Teil zu diesem tollen Ergebnis beigetragen. Das ist grandios!!!
Mit dem zweiten Platz hat das Team nun die Chance am 10./11.06. in der finalen Qualifikationsrunde den verpassten Direkteinzug nachzuholen. Der Termin ist für die 5 Teams aus Bayern und BaWü super ungeschickt, da mitten in den Pfingstferien. Die Verantwortlichen hoffen trotzdem ein schlagkräftiges Team zusammenzubekommen – es wäre zu schade wenn das Alles so enden würde.
Es spielten an beiden Tagen: Jana Brausch, Lea Stammer (beide TW), Lena Halupka, Elena Kübler, Sina Häberlen, Amelie Pilz, Lea Schmierer, Karolin Lüllwitz, Trixi Hanak, Luisa Weik, Nina Brenneis, Svenja Mann, Nathalie Mann, Lena Fischer.